Wer wird Weltmeister?

Die Endrunde der Copa-WM hat gerade begonnen, die Gruppen sind gelost, die Zeitung quillt fast über vor Artikeln. Copaweltweit unterstützen Vereinstrainer ihre Liga und sind fest der Meinung: Weltmeister werden sie, die – na klar! – schönste, größte und beste Nation! Doch wer wird es wirklich?

Ich habe völlig objektive Kriterien angelegt – nämlich die Erfahrung. In mühevoller Handarbeit habe ich ausgezählt, wie viele Titel die einzelnen Nationaltrainer bereits ihre Wohnzimmervitrine mit Pokalen füllen konnten. Und hier ist es, das vorläufige amtliche Endergebnis 😉

Gruppe A:

  1. Ägypten – 16 Titel (10x Meister, 4x Zweitliga-Meister, 2x Pokalsieger)
  2. Neuseeland – 13 Titel (9x Meister, 3x Zweitliga-Meister, 1x Pokalsieger)
  3. Finnland – 4 Titel (4x Meister)
  4. Indien – 3 Titel (1x Meister, 2x Zweitliga-Meister)

Hier sieht es relativ eindeutig aus: Ägypten und Neuseeland mit erfahrenen Trainertrios, Finnland und Indien sind eher Außenseiter. Ägypten hat vor allem den Vorteil, dass seine Trainer bereits zwei Mal einen internationalen Pokal gewonnen haben und deswegen über dementsprechend Erfahrung mit Pokalmodellen und Pokalstrategien haben.

Ergänzung: Finnland hat laut Zoidberg einen Weltmeister in seinen Reihen. Vielleicht ein Vorteil. Von den Titeln her sind die anderen Nationen aber schon fast drückend überlegen.

Gruppe B:

  1. Brasilien – 7 Titel (6x Meister, 1x Zweitliga-Meister)
  2. Spanien – 6 Titel (4x Meister, 1x Zweitliga-Meister, 1x Pokalsieger)
  3. Rumänien – 2 Titel (2x Pokalsieger)
  4. Chile – 1 Titel (1x Zweitliga-Meister)

Die insgesamt wohl schwächste Gruppe. Heimlicher Favorit ist Rumänien, dessen Trainer vor allem in Pokalwettbewerben glänzen konnten. Chiles Nationaltrainer sind die unerfahrensten im ganzen Turnier, sie müssen schnell eine passende Taktik finden, um gegen die gesammelte Erfahrung bestehen zu können.

Gruppe C:

  1. Italien – 16 Titel (11x Meister, 5x Zweitliga-Meister)
  2. Argentinien – 9 Titel (5x Meister, 4x Zweitliga-Meister)
  3. Portugal – 7 Titel (6x Meister, 1x Zweitliga-Meister)
  4. Ghana – 3 Titel (1x Meister, 1x Zweitliga-Meister, 1x Pokalsieger)

Italien liegt eindeutig vorne, elf Mal konnten seine Trainer bereits Meisterschaften gewinnen. Argentinien konnte zwar insgesamt einige Titel sammeln, darunter jedoch sehr viele Zweitliga-Meisterschaften.

Gruppe D

  1. Uruguay – 23 Titel (19x Meister, 1x Zweitliga-Meister, 3x Pokalsieger)
  2. Deutschland – 21 Titel (19x Meister, 2x Pokalsieger)
  3. Algerien – 5 Titel (4x Meister, 1x Pokalsieger)
  4. Georgien – 2 Titel (2x Meister)

Eine der Gruppen mit dem wohl größten Leistungsgefälle. Uruguay klotzt, seine Trainer verfügen über reichlich Pokalerfahrung. Auch die deutschen Trainer konnten bereits zwei Mal Pokale gewinnen. Algerien und Georgien werden größtenteils von eher unerfahrenen Trainern geleitet, für beide wird es sehr schwer werden, sich gegen die gesammelte Erfahrung durchzusetzen.

Ergänzung: Deutschland verfügt über reichlich Weltmeisterschafts-Erfahrung (danke Zoidberg!), vielleicht eine Ursache für eine noch größere Abgrenzung von Algerien und Georgien. Vielleicht kann man damit ja auch noch Uruguay überholen…

Gruppe E

  1. Paraguay- 23 Titel (20x Meister, 2x Zweitliga-Meister, 1x Pokalsieger)
  2. Peru – 16 Titel (12x Meister, 3x Zweitliga-Meister, 1x Pokalsieger)
  3. Serbien und Montenegro – 9 Titel (6x Meister, 2x Zweitliga-Meister, 1x Pokalsieger)
  4. Vietnam – 2 Titel (2x Meister)

Paraguay ist eindeutiger Favorit, Vietnam eher abgeschlagen. Dazwischen ist viel möglich, sowohl Perus als auch Serbiens Trainer konnten sich bereits erfolgreich in Pokalwettbewerben präsentieren.

Gruppe F

  1. Südafrika – 22 Titel (16x Meister, 3x Zweitliga-Meister, 3x Pokalsieger)
  2. Sambia – 11 Titel (5x Meister, 6x Zweitliga-Meister)
  3. Schweden – 6 Titel (2x Meister, 4x Zweitliga-Meister)
  4. Polen – 3 Titel (1x Meister, 2x Zweitliga-Meister)

Südafrikas Führungstrio verfügt über reichlich Pokalerfahrung, sie sind eindeutiger Favorit. Polen scheint abgeschlagen, Sambia und Schweden werden den zweiten Platz unter sich ausmachen.

Gruppe G

  1. Kamerun – 26 Titel (14x Meister, 5x Zweitliga-Meister, 7x Pokalsieger)
  2. Griechenland – 13 Titel (10x Meister, 1x Zweitliga-Meister, 2x Pokalsieger)
  3. Dänemark – 5 Titel (4x Meister, 1x Zweitliga-Meister)
  4. Südkorea – 2 Titel (1x Meister, 1x Zweitliga-Meister)

Unglaubliche sieben Mal konnten Kameruns Trainer bereits internationale Pokale gewinnen. Ein näherer Blick zeigt, dass vor allem Kjetell-André Skamelsrud alias klunsen und Meister Gon-Fuziles alias Speedy Gonzales zahlreiche Titel holen konnten, G. Vialli ist im Vergleich zu diesen beiden erfolgreichen Trainern ein eher unbeschriebenes Blatt. Auch Griechenland hat gute Chancen auf ein Weiterkommen. Ex-Weltmeister Dänemark und insbesondere Südkorea scheinen etwas machtlos gegenüber der starken Konkurrenz zu sein.

Gruppe H

  1. Australien – 12 Titel (7x Meister, 5x Zweitliga-Meister)
  2. Kroatien – 7 Titel (6x Meister, 1x Zweitliga-Meister)
  3. Iran – 6 Titel (2x Meister, 4x Zweitliga-Meister)
  4. Norwegen – 4 Titel (3x Meister, 1x Zweitliga-Meister)

Auch dies ist eine der etwas schwächeren Gruppen ohne Pokalerfolge. Insgesamt eher ausgewogen, Australien und Kroatien sicherlich mit leichtem Vorteil. Vom Niveau her definitiv am ausgeglichensten.

-Max

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7 Antworten zu “Wer wird Weltmeister?

  1. Naja Finnland und Deutschland haben immerhin auch beide einen Weltmeister in ihren Reihen 😉

  2. Danke für den Tipp, ich hab das mal mit eingearbeitet.

  3. Deine Statistik ist leider nicht aktuell. Hast du dich an El´s vergebenen Sternen orientiert? Die sind teilweise (immer) noch nicht zugeteilt. So fehlen bei mir z.B. noch 2 gelbe Sternchen. Ob DAS natürlich Algeriens Chancen bei der WM aufwertet ist stark zweifelhaft…^^

  4. Ich hab mich tatsächlich an den Sternchen orientiert. Asche auf mein Haupt…

  5. och mann, kannste den Blog bitte komplett an Vinnie abtreten? sowas von unproffessionel…..

    😀 😉

  6. Ich war doch schon immer fürs Pfuschen bekannt…

  7. Pingback: Nach der Gruppenphase « Copa-Blog

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