Was für mich Copa bedeutet. – Eine Homage an das Beste Spiel der Welt!

Nüchtern betrachtet ist Copamundial nur ein weiteres PbeM Spiel unter vielen MehrspielerComputerspielen, welches durch ein rundenbasiertes Setzen von begrenzten TippMöglichkeiten, die reale FußballWelt rund um den Globus darstellt und so den Mitspielern dieses Spieles die Möglichkeit gibt als Trainer eines Fußballclubs, die FußballGeschichte fiktiv neu zu gestalten.  

Mit der ersten Übernahme eines Vereines zu Beginn Deiner Karriere als Spieler, bekommst Du mehr als nur den Zugang in die Synapsen der CopaSphäre. Du trägst nun die Verantwortung für einen Teil dieses Spiels. Diesen ersten Verein wirst Du nie vergessen, er wird Dich vielleicht nicht an Deine größten Erfolge erinnern, aber er war der Schlüssel zu Dir bis dato noch verschlossenen Tür. Hinter dieser Tür stand plötzlich mehr als nur vorerst erwartet und lässt alles um sich herum vergessen. Im nächsten Augenblick siehst Du Dich dem Sog der Spielgier schon lange verloren gegenüber und entdeckst vorher nicht bekannte Entfaltungsmöglichkeiten.

So, oder so in etwa dürften die surrealen Gedanken eines CopaSpielers bei seinen ersten Gehversuchen in CopaMania wohl sein. Auf dem ersten Blick ein reines Tippspiel, mit eher überschaubaren Tippvarianten von eins bis sechs. Doch bei diesem Spiel werden alle mathematischen, statistischen und analytischen Möglichkeiten bis aufs Äußerste gereizt und mit Poesie und Witz gesellschaftsfähig gemacht. Man könnte es mit einem Pokerspiel vergleichen, indem man 14 Karten erhält. Nur bekommt man jede einzelne Karte nach jeder Woche und versucht am Ende der 14-Wöchigen-Saison ein Royal Flush zu erhalten. Ein Royal Flush mit 17 Karten zu erreichen, mag im ersten Moment eine sehr leichte Aufgabe sein. Wenn gleichzeitig aber weitere 11, 15, oder gar 17 weitere Gegner dasselbe Ziel haben, wird die Sache schon etwas kniffliger und nicht jeder kann sich am Ende einer Saison auch als gekrönten Meister feiern lassen. Weitere Parallelen zum Pokerspiel, lassen sich auch erkennen, wenn man die Art und Weise der einzelnen Spielzüge näher betrachtet. Ergebnisse wie 5-4, 3-4, 6-5 etc. mögen von dem Einen als ein außergewöhnlich hohes Ergebnis mit einem glücklicheren Sieger, bzw. unglücklicheren Verlierer wahrgenommen werden. Auch wen dies pragmatisch betrachtet auch den Anschein haben mag, dass dies auch so richtig sei, stecken in diesen Ergebnisse aber dennoch viel mehr Wissen und Können als nur einfach Glück. Genau wie ein Pokerspieler ist es die Aufgabe jedes CopaSpielers auch nur aus dem kleinsten Pups des Gegners, seine mögliche Taktik zu erschnüffeln. Ein knapper Sieg ist dann die Krönung seiner Denkarbeit. Spieltechnisch ist es ein viel größerer Vorteil Spiele zu Null zu gewinnen, doch werden in Spielen, mit Siegen von oft gerade mal nur einem Tor Differenz, die Meister von Morgen geboren. 

Und wie wird dann geblufft? Diese Frage kann sich nur jemand stellen, der keine Artikel schreibt, oder sie nur mit Phantasie geladenen Spieldarstellungen füllt. Jeder Spieler hat die Möglichkeit zum Verfassen von Zeitungsberichten, die Möglichkeit sich interaktiv in einem „vom eigentlichem Spielablauf“ losgelösten Bereich, zeitversetzt seinen Gedanken freien Lauf zu lassen und seine Kreativität im Schreiben auszuleben oder gar neu zu entdecken. Fleißige Schreiber erhalten durch das Verfassen nicht nur einen kleinen wertmäßigen Vorsprung im Spiel ggü. „NichtSchreibern“. Der interaktive Part des Spielens wird über das „eigentliche“ Setzen hinaus erweitert und man kann es sogar schaffen durch die Art und Weise des Schreibens, Gegenspieler in ihrer SetzTaktik zu beeinflussen oder gar zu bluffen. Dass dann auch viele begeisterungsfähige, überaus talentierte Schreiberlinge vorhanden sind, zeigt die von Vielen praktizierte ehrenamtliche Tätigkeit des Kolumnisten. Eine Kolumne, ist der Entertainer einer Liga. Aber keine Null wie Kerner, Raab-Konsorten. Vielmehr könnte man sie mit Menschen, wie Gottschalk oder Harald Schmidt vergleichen. Personen, die durch ihre Arbeit das Leben Vieler versüßen und zu einem „kleinen“ Spektakel machen. Nur leider werden beide nahezu „identischen“ Tätigkeiten nicht gleichwertig entlohnt 😉 

Abgerundet wird das gesamte Konzept mit einem wöchentlichen FußballQuiz, welches durch das richtige Beantworten der Fragen eine weitere wertmäßige Erhöhung der SetzMöglichkeiten eines Spielers, bedeutet. Da in einem virtuellen Raum, in dem weder „zeitliche“ noch räumliche Engpässe geboten werden, gespielt wird, ist die Beschaffung der richtigen Antwort „meistens“ doch sehr einfach und kein wirklicher Spielerfolg in dem Sinne.  

Viel spektakulärer stellt sich die einmal im Jahr stattfindende Weltmeisterschaft dar. Orientiert an der realen Organisation eines so großen FußballEvents, versuchen es alle offiziellen CopaLänder sich durch die Qualifikation auf dem eigenen Kontinent, sich für das bevorstehende Turnier zu qualifizieren. Sowohl für die Qualifikation und dann auch für das Taktieren während der WM-Endrunde, werden dann alle Register gezogen und jede Möglichkeit des Spieles ausgereizt. Da just in diesem Moment die 6. Copa-WM läuft, möchte man (Anm. des. Redner: man = ich) mit dem Thema der Weltmeisterschaft hier intensiver erst nach dessen Beendigung befassen. Zum Einen ist Nigga Kane selber noch WM-Neuling und zum Anderen könnte jede Mögliche subjektive Berichterstattung die Taktik der teilnehmenden Spieler beeinflussen. 

Wem das alles noch zu wenig ist, kann das Forum als eine weitere Spielwiese im GesamtKonzept sehen. Das Las Vegas von Copa Mundial sozusagen. Nein, leider gibt es im Forum keine nackten Frauen und auch keine weitere Möglichkeit Geld zu gewinnen. Aber…..Jeder Freak braucht ein Zuhause!  

 -Kane

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9 Antworten zu “Was für mich Copa bedeutet. – Eine Homage an das Beste Spiel der Welt!

  1. Ich sach ja, die Qualität hier im Blog steigt durch Kane rapide an!
    Super Artikel, echt. Ganz großes Tennis!!
    Ich will Max und Vinnie echt nicht zu nahe treten, aber das ist der beste Artikel bis jetzt hier. Ich könnte soviel daran loben, vorallem der eigentliche Schreibstil, aber die Zeit habe ich jetzt nicht 🙂
    Ich bin einfach nur begeistert, echt!!!

  2. Bleibt nur zu erwähnen, daß die Copa-WM nicht einmal im Jahr stattfindet, sondern alle vier Saisons…

  3. Huiuiui… Ganz am Anfang muss ich mich natürlich entschuldigen, dass ich erst so spät dazu komme, hier zu kommentieren. Ich hatte viel zu machen in den letzten Tagen und Wochen und konnte mich diesem Beitrag einfach nicht in dem Maße widmen, das er verdient. Jetzt also (endlich!) auch mein Kommentar zu der Sache.

    @den Hexer: Ich hab kein Problem damit, dass Kane hier den bislang besten Artikel abgeliefert hat. Warum auch, es stimmt ja… 🙂

    @fubini: Meiner Rechnung nach dauert eine Copa-Saison ca. drei Monate, womit „alle 4 Saison“ äquivalent zu „jedes Jahr“ wäre.

    So, und jetzt zu dem Beitrag selbst:
    Ich hatte Kane ja schon einmal wissen lassen, dass ich den Artikel liebe. 🙂 Vor allem begeistert mich der Vergleich Copas mit Poker, das liegt wirklich nahe beieinander und erklärt auch ein bisschen, warum das ganze Forum so Poker-verrückt ist.
    Das Bluffen, für mich ja einer wichtigsten Aspekte des Spiels. Ich liebe es, in der Zeitung den starken Mann zu markieren oder eben das glatte Gegenteil; ich liebe es, im Forum ganz absichtlich den ein oder anderen Hinweis fallen zu lassen – und versuche dabei stets völlig unberechenbar zu sein, inwiefern das meine tatsächliche Meinung oder eben der Versuch ist, den Gegner eiskalt in die Falle zu locken.
    Ob du allerdings mit den Kolumnen so recht hast… Ich bin mir nicht sicher. Über lange Zeit habe ich mit PJ Robert den GKK, den Griechischen Kolumnistenkreis, gebildet (war übrigens größtenteils vor der Einführung des Zeitungsbonusses für die Kolumne, wenn ich mich richtig erinnere). Und, verdammt noch mal, ja, es gibt Momente, in denen man das Amt total genießt. Man hat Ideen, alles fliegt einem zu und am Ende steht ein grandioses Ergebnis. Das ist die eine Seite. Andererseits gibt es auch Wochen, in denen quält man sich, um dem eigenen Anspruch gerecht zu werden – und scheitert daran. Man schreibt, man recherchiert, durchwühlt Statistiken – und kann sich mit dem Resultat nicht anfreunden. Man ist Entertainer, ja. Aber oft fühlt man (=ich) sich dabei wie eine unheimlich schlechte Kopie eines Entertainers.
    Kann aber auch sein, dass meine Erfahrungen schon längst nicht mehr auf heutige Kolumnen und Kolumnisten zutreffen, ich kann für meinen Teil nur sagen: Manchmal war es unheimlich leicht und toll, aber oft plagen einen unglaubliche Selbstzweifel und man ist unzufrieden mit sich selbst. Und noch ein letzter Satz zu Kolumnen und Entertainern: Dass Gottschalk da bei den Guten auftaucht, nehme ich dir übel… 😉

  4. Pingback: Kolumnen « Copa-Blog

  5. Ja, ich bin auch schon viel zu spät dran. Wollte mich für die netten Worte bedanken. Zum Glück konnte niemand sehen, wie rot ich beim Lesen geworden bin.

    Danke!!!

    Zu meinem Artikel muss ich sagen, das dieser Artikel nur meine persönliche Ansichten darstellt. Dies gilt sowohl für meine Aussagen zu den Kolumnen (dazu im dazugehörigen Beitrag mehr), als auch alles Andere. Zum Pokerspiel muss ich sagen, dass ich Poker eigentlich sehr langweilig finde. Es gibt andere Kartenspiele, die ein viel höheres strategisches und taktisches Denken erforden, als Poker. Copa ist um Längen spannender und facettenreicher. 😉

    @Hexer: Danke nochmal persönlich an Dich, für Deine Worte. Es ist schön, wenn jemand sich in meinen Texten wiederfindet und das Lesen einem Freude bereitet. Muchas Gracias. Muss aber meine Kollegen auch in Schutz nehmen. Mein erster Beitrag hatte, so wie fast immer auch meine Artikel, einen etwas surrealen Charakter. Wobei Max doch viel Zeit (bis jetzt) in die einzelnen TeamGeschichten investierte. Von mir wird da auch noch einiges in dieser Richtung geben. Dies liest sich dann auch viel nüchterner runter. Und von Vinnie haben wir aus zeitlichen Gründen, ja „noch“ nichts zu lesen bekommen. Da kommen noch einige Schmankerl auf uns zu.

    Desweiteren möchte ich erwähnen, das es wirklich so ist, wie in dem Beitrag beschrieben. Das, was Copa für mich bedeutet. Und auch, das ich durch Copa richtig Spaß am Schreiben bekommen habe und das Verfassen der Texte aus purem Selbtszweck, zu meiner neuen Leidenschaft mache 🙂

    LG
    -Kane

  6. Hallo!
    Ein echt guter Artikel, Kane! Respekt!
    Ich ärger mich gerade ein wenig, dass mir diese Seite bislang verborgen blieb… Aber ich werde hier jetzt öfters vorbeischauen.
    @Max: Das Problem mit der Eigenzufriedenheit bei Kolumnisten gibt es wohl immer noch. Zumindest geht es mir auch oft so. Manchmal muss man Montags schon wieder anfangen, Rubriken auszusortieren und die Kolumne nicht zu groß werden zu lassen – und manchmal merkt man erst am Donnerstag, dass eigentlich noch nichts Brauchbares niedergeschrieben wurde

  7. Pingback: WIR SEHEN ALLES! « Copa-Blog

  8. Die Spannung ist zum Durschneiden. Er kommt sich vor wie bei einer Bombenentschärfung. Seine Hände kribbeln, seine Beine wippen unaufhörlich. Er ist weder ansprechbar noch nimmt er wahr, was um ihn herum geht. Zum Glück ist es Freitagnachmittag. Den ganzen Tag – nein die ganze Woche – kommen ständig Leute ins Büro, Anrufe und eMails im Minutentakt. Ab Freitagnachmittag nimmt das tägliche Arbeitschaos langsam ab. Er tippt auf dem Web-Diensthandy rum. Vor Aufregung trifft er kaum die richtigen Tasten und schon hat er eine falsche Taste gedrückt. Mist, gleich nochmal. So jetzt hat er die richtige Tastenfolge eigegeben. Jetzt natürlich wieder das Warten. Ewig lange kommt es ihm vor. Er wagt kaum vom kleinen Handydisplay wegzuschauen. Erheischt aus dem Augenwinkel einen kurzen Blick auf die Uhr. Schon Viertel nach vier. Jetzt müsste es doch soweit sein! Ewig lange lädt das verdammte Handy die Daten runter, aber auf den Arbeitsplatzrechnern waren halt viele Seiten gesperrt. Hoffentlich kommt jetzt was. Jeden Freiag das gleiche Spiel.

    Dabei hatte alles ganz harmlos angefangen. Eine unverfängliche Mail hatte es gegeben. „Liebe Freunde, in zwei Wochen startet ein neues Fussball-PbeM. Bitte meldet Euch an unter http://www.CopaMudial.de“ Ohne lange über die Konsequenzen nachzudenken, hatte er sich in einem kurzen Anfall des Leichtinns angemeldet. Sogar sein bevorzugtes Team hatte er bekommen. Das war das Positive. Die Konsequenzen wurden ihn erst nach un nach klar.

    Der erster Spieltag verlief wie viele andere danach. Erst kam die lange Zeit des Überlegens. Was sollte er setzten? Was würden seine Gegner setzen? Wollte ihm einer eine Heimniederlage verpassen? Ja, bestimmt! Na gut, dann mal flugs die sechs Tore gesetzt! Oder? Na ja, allzu oft hatte er am Ende der Saison erlebt, dass ihm ein paar Törchen gefehlt hatten. Mal waren es 5, mal zehn, mal aber auch nur 2 oder gar ein halben Törchen. Also, dann vielleicht doch nicht ganz so großzügig mit dem TK umgehen. Vielleicht doch nur ein Tore setzen? Ein 1:0 Sieg ist natürlich das ideale Ergebnis. Aber andererseits. 1:2 Heimniederlage ist so was von ärgerlich. Jede Heimniederlage kostet mindestens einen Platz in der Endtabelle. Also vielleicht doch die 3? Aber viele setzten auch eine 4 auswärts. Dann vielleicht doch die 5? Hmm, 5:4 wäre gut aber andererseits ein 5:0 Sieg wäre ganz schön viel TK-Verschwendung. Ein 5:6 hingegen die blamabelste Heimniederlage, die es gibt. Also doch eine 6? Hmmm, und wenn der nun die 0 setzt? Also, doch ne 1? Shit, back to square one.
    Jetzt hatte er eine Idee: Er brauchte nur alle möglichen historischen Ergebnisse seines Gegners zu studieren, dann wüßte er, was dieser setzen würde. Also, dann nochmal die Ergebnisse studieren. Nach langem Studieren wirds dann so langsam klar. Aha, das will der wohl setzen. Gut, den einen hätte ich dann schon mal. Jetzt musste er nur noch die anderen Spiele entsprechend planen. Einige Zeit später dann die siegesgewisse Zugabgabe. Perfekt! Das wird wieder ein schöner Freitag. Drei Siege neun Punkte, katsching! Ding, ding, ding, ding ding! Schön. Jetzt konnte er beruhigt zu Bett gehen.

    In den folgenden Tagen kommt ihm noch das ein oder andere mal sein Spielzug in den Sinn. War es richtig, was er gesetzt hat? Ein paar kleine Zweifel mal hier und da. Nichts, was man nicht schnell beiseite schieben kann. Schließlich hatte er lange analysiert. Ein Fehler war kaum möglich.

    So, auf dem Handy tut sich gerade was. Mist, noch immer keine Auswertung. Das ist ja zum verrückt werden. Er war sicher gewesen, dass es jetzt soweit ist. Na, dann erstmal wieder paar Minuten Arbeit weitermachen und dann die nächste Anfrage starten. Auch diese, ebenso wie die weiteren, im Minutentakt abgeschickten Anfragen führen immer wieder zur gleichen Anzeige: „Es läuft gereade eine Auswertung ..Bitte habe einen wenig Geduld“ Wie oft hatte er diese Seite gesehen? Um die Wartezeit nochmal zu überbrücken, geht er noch mal zum Werksshop holt sich noch eine Kleinigkeit zu Essen.

    Nach einem weiteren vergeblichen Aufruf der Seiten liegen die Nerven blank. Er folgt seinem Tunnelblick. Nimmt von seiner Umgebung fast nichts mehr wahr. Er murmelt zu sich selbst. Kalter Schweiß bedeckt seine Stirn. So oder ähnlich ging das nun jede Woche seit acht Jahren. So hatte er sich das bei der Anmeldung nicht vorgestellt. Es war keine Suchtwarnung gegenen worden. Eigentlich sollte alles Spass sein. Mehrfach hatte er überlegt, das Handtuch zu schmeissen, um seine Nerven zu schonen. Er konnte es sich schon ausmalen. Wenn er verliert, dann ist das ganze Wochenende schon versaut. Er würde bis zur nächsten Woche keinen Blick mehr auf die Seiten werfen. Ganz anders, wenn es gut läuft. Dann würde er das ganze Wochenende immer wieder die Seiten aufrufen. Sich an der Tabelle satt sehen. Ja, das waren die beiden Möglichkeiten. Was würde es wohl dieses Mal geben?

    Inzwischen ist es schon 17:30. Um diese Zeit gabs in den letzten Wochen immer die Resultate. Noch nervöser als vorher tippt er die richtige Reihenfolge in die Handytastatur. Aha, jetzt tut sich was! Die Seiten bauen sich auf. Erst das linienförmige Hinterggundmuster. Nun würde es noch ca. 30 Sekunden dauern, bis die Ergebnisse kamen. Von seiner Zuversicht, alles richtig getippt zu haben, ist nicht mehr viel übrig. Er hofft, zumindest seine Heimspiele gewonnen zu haben. Das Handy – wie immer langsam – baut zunächst einmal die linke obere Seitenelemente auf. Danach – er kannte es zu gut – kommt die linke Seitenleiste. Natürlich weiss er, dass die Ergebnisse in der mittleren Leiste stehen. Er scrollt schon mal die sichtbare Bildschirmfläche auf die Stelle, wo gleich die Tabelle erscheinen wird. Und da ist es, Platz für Platz wird die Tabelle aufgebaut – es kommt him vor wie Stunden. Langsam von oben nach unten. Natürlich weiss er, wieviele Punkte er im Idealfall hat. Als nächstes müsste sein Team kommen – wenn alles gut gelaufen ist..

  9. Pingback: Dukes Hommage an Copa « Copa-Blog

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