Tea Time! #12

Dear readers,
die Saison neigt sich dem Ende entgegen und für mich ist es Zeit, über meine allererste England-Saison nachzudenken. Wer mich privat kennt, der weiß, dass ich den Fußball von der Insel sehr liebe. Die raue, rohe, unsaubere Komponente imponiert mir sehr, die Betonung von Kraft und Körperlichkeit, die physische Präsenz aller Spieler.
Deswegen war es für mich sehr spannend zu beobachten, wie es mir bei meiner Spielzeit in England bei Copa ergehen würde. Konnte man dieses Gefühl wirklich nachempfinden?
Nach sechs Ligaspielen übernahm ich das Zepter bei Stoke City. Die ersten Erfolge ließen nicht lange auf sich warten, mein Klub kletterte langsam und beharrlich in der Tabelle. Ja, das England-Gefühl schien da zu sein, von Anfang an. Doch um die Winterpause herum folgte der Bruch, Stoke wanderte in der Tabelle wieder nach unten, ich versuchte die Ursachen zu finden und zu beheben, wollte unbedingt erfolgreich sein. Die Suche blieb erfolglos, aber irgendwann schlugen die Ergebnisse ohne mein Zutun wieder ins Positive um. Für mich nach wie vor ein Rätsel; aber jüngst ist das Team wieder auf Kurs gekommen.
Doch was ist mit dem Gefühl, war es jemals da, war es immer da? Eine sehr schwierige Sache. Mit den ersten Erfolgen meinte ich, ein Gespür für England und den örtlichen Fußball zu haben. Mit den ersten Niederlagen begann ich zu zweifeln. Zurück bleibt ein gemischter Eindruck, eine Mischung aus absolut richtigen Entscheidungen und dummen Fehlern.
Doch eines ist unzweifelhaft: Spaß macht mir England auf alle Fälle, Gefühl hin oder her.

Best regards!

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